Marburger Konzentrationstraining für hochbegabte Kinder

Rückblick auf das Training

Das Marburger Konzentrationstraining für hochbegabte Kinder und Jugendliche sowie dem Gruppencoaching für Eltern ist beendet.

Aber warum Eltern und Kinder?

Ein Training nur für die Kinder verpufft schnell. Zwei bis vier Wochen nach dem Training ist alles weg, wenn die Eltern und Lehrer nicht weiter begleiten.

Aus diesem Grund trainieren bei uns die Schüler und bekommen einen guten Impuls. Gleichzeitig arbeiten auch die Eltern an sich, um möglichst lange von dem Training zu profitieren.

Die Eltern können zusätzlich Einzelberatungen buchen und individuell Tipps erhalten. Sehr gerne spreche ich auch mit den Lehrern – dann ist die Begleitung ideal.

Inzwischen wählen sehr viele Eltern diesen Weg, damit Veränderung auch anhält.

Pause, Koordination oder Aktivierung beider Gehirnhälften?

Bälle zum Jonglieren

Alles und noch mehr.

Erstmalig konnten die Schüler sich einen Ball aussuchen und mit ihm das Jonglieren trainieren. Werfen und Fangen war nicht für jeden einfach. 

Die Schüler hatten es in der Hand.

Letztlich haben wir mit dieser spaßigen Aufgabe viel trainiert:

  • genau bei der Sache bleiben
  • einen Ball und seine Flugbahn beobachten 
  • zuhören und die Anweisung genau umsetzen – GENAU
  • Hand-Auge-Koordination
  • Frust aushalten
  • Dranbleiben
  • Fortschritte wertschätzen – auch bei sich!
  • Training ist Wiederholung und führt zur Verbesserung

Die Liste könnte noch viel länger sein – aber kurz gesagt: diese neue Art von Training hat viel bewirkt. 

Hinsehen und Kooperation

Seit langer Zeit habe ich den Kinder einmal wieder die Kobelblätter gegeben. Sie sollten Figuren finden, die sich in Wimmelbildern versteckt hatten. 

Am Ende haben sie die Ergebnisse verglichen oder noch gemeinsam eine fehlende Person gesucht. Erst waren sie dabei ganz leise, später wurden sie immer lebhafter. Alle waren mit Begeisterung dabei.

Immer wieder höre ich, dass hochbegabte Schüler nicht in Gruppen arbeiten wollen und sozial dazu nicht in der Lage sind. Das konnte ich nicht feststellen. 

Sie haben sich gegenseitig unterstützt und waren freundlich sowie sehr wertschätzend. In der Gruppe der Erstklässler genauso wie bei den größeren. 

Wie geht es dir?

Der Tag geht los mit dieser Frage. 

Gut, das reicht uns nicht aus. Jeder konnte gleich zu Beginn erzählen, was ihm am bisherigen Tag gefallen hat. Das trainiert ganz nebenbei die Eigenwahrnehmung.

Die Karten nutzen wir ursprünglich im Gefühlskompetenz Training. 

Wir haben gerne gespielt

Spiele für hochbegabte Kinder und Jugendliche

Am Ende jeden Trainings haben wir immer gerne gespielt.

Schau gerne welche Spiele in diesem Training gut angekommen sind. Vielleicht gefällt es euch auch Zuhause. 

Denn im Spiel trainieren wir wichtige Kompetenzen.

Erinnere dich an deine gute Leistung

Marburger Konzentrationstraining - hochbegabte Schüler wählen eine Erinnerung

„Das hast du gut gemacht.“ 

Damit sich die Schülerinnen und Schüler an ihre Leistungen erinnern, können sie sich etwas aussuchen. Den gesamten Kurs über konnten sie Punkte sammeln und heute einlösen. 

In den nächsten Wochen werden sie so an ihren Erfolg erinnert. Sie blicken stolz zurück, was sie für sich verbessern konnten.

Tschüss

Wie immer gab es liebe bewegende Worte zum Abschied:

  • „Wir können ja einfach weiter machen.“
  • „Och schade, wollen wir nicht wenigstens bis zu den Ferien uns weiter treffen?“
  • „Claudia fühl dich umarmt.“ (Breitet die Arme aus und strahlt.)
  • „Tschüss, ich hoffe wir sehen uns noch mal.“
  • „Hast du noch eine andere Gruppe in die ich jetzt kann?“ 

Und auch die Eltern waren voller lieber Worte. Letzte Gespräche wurden verabredet und nächste Gruppenangebote gebucht.

Ich werde euch auch vermissen – HALT – einige werde ich ja nach den Ferien wieder sehen. 

Also: Bis bald ihr Lieben.

Sehen wir uns wieder?

Die Schülerinnen und Schüler haben sich gut verstanden. Vielleicht treffen wir uns nach den Ferien wieder. 

Einige Kurse sind schon für euch vorbereitet.

Je nach Anmeldung werden die Gruppen sinnvoll zusammengesetzt. 

In diesem Angebot treffen wir uns alle zwei Wochen ohne bestimmtes Ziel. Es wird gespielt und die Schüler können sich austauschen.

Häufig wird über Schule, Lehrer und Eltern gesprochen – immer wieder auch über Geschwister und Mitschüler. Teilweise aber auch über Themen aus Wissenschaft, Politik und was den Kids noch einfällt. 

Die Eltern tauschen sich ebenfalls auf Augenhöhe aus und bekommen Impulse zu aktuellen Themen.

Es gibt kein festes Programm. Ausschließlich die Themen der Jugendlichen bestimmen den Ablauf. Bisher waren Themen:

  • Mitschüler
  • Lehrer
  • Wissenschaft, Technik, Politik und Geschichte
Außerdem wird gerne gespielt.

Auch hier erhalten die Eltern drei Abende Impulse und die Möglichkeit für einen Austausch auf Augenhöhe.

Zusätzlich gibt es weitere Möglichkeiten des Trainings. Einerseits kann teilweise eine Auffrischung gut tun, oder an der Gefühlskompetenz gearbeitet werden. Natürlich für Kinder und Eltern.

Eigene Gefühle wahrnehmen und einordnen. Wut und Trauer, Enttäuschung und Freud – was macht das mit uns? Wo und wie fühlen wir das?

Die Schüler sind sich selbst auf der Spur und setzen sich ein Ziel. Ganz nebenbei erleben sie sich mit ihren sensiblen Gedanken als normal. 

Ein offener Austausch entsteht für Eltern und die Schüler. 

Für einige wenige Kinder kann eine Wiederholung gut sein. Weiter an den neuen Kompetenzen arbeiten kann hilfreich sein. 

Die Abläufe verinnerlichen ist manchmal richtig gut. Sich als kompetent erleben, weil man schon vieles kennt und gut sein kann. Häufig ein guter Effekt für das Selbstwertgefühl. 

Die Eltern in diesem Training bekommen auch etwas Wiederholung, jedoch wähle ich andere Schwerpunkte – so wird keiner gelangweilt.

Sei gerne weiterhin dabei. Ich freue mich, wenn ich euch wieder treffe und wir gemeinsam an deinem Ziel arbeiten. 

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