Underachiever

Underachievement - Minderleistung hochbegabter Jugendlicher.

Underachievement - Minderleistung hochbegabter Kinder und Jugendlicher

Hochbegabte Jugendliche leiden manchmal unter dem Phänomen Minderleistung. Das bedeutet, die schulische Leistung bleibt unter der zu erwartenden Leistung deutlich zurück.

Für Eltern und Lehrkräfte ist es häufig eine große Herausforderung. Einerseits benötigen die hochbegabten Schüler:innen herausfordernde Aufgaben anderseits scheuen sie die Anstrengungsbereitschaft.

Ein Teufelskreis, der nicht leicht zu durchbrechen ist.  Underachievement – Minderleistung hochbegabter Jugendlicher. 

Der Weg zur Minderleistung - Underachievement

Underachievement kommt nicht über Nacht. Häufig ist es ein schleichender Prozess über Monate und Jahre. 

Hochbegabte Kinder haben sich teilweise bereits im Kindergarten nicht verstanden gefühlt. In der Grundschule waren Aufgaben einfach und Anstrengungsbereitschaft nicht nötig.  

Die Aufgaben entsprachen nicht ihren Fähigkeiten. Die Anstrengungsbereitschaft konnte nicht trainiert werden. 

Unverstanden? Border Collie und Schildkröte haben sich nichts zu sagen.

Aufgaben und Kompetenzen aufbauen

Herausforderungen bringen Kinder, Jugendliche und Erwachsene an ihre Grenzen. Folgende Kompetenzen werden entwickelt und helfen:

  • Umgang mit Misserfolg
  • Strukturierung der Aufgaben
  • Anstrengungsbereitschaft
  • Durchhalten
  • Freude am Erfolg
Die Aufgaben sind für alle Schüler so gestaltet, dass sie diese Fähigkeiten erwerben. 

Ein Problem kann auftreten, wenn die vorhandenen Kenntnisse bereits über dem zu erwartenden Lernerfolg liegen. Oder dieser viel schneller erreicht wird.

In diesem Fall lernt das hochbegabte Kind täglich:

  • Aufgaben sind für mich nicht relevant.
  • Ich sehe kurz hin und kann das.
  • Wozu stellen Mitschüler diese Fragen? Ich verstehe noch nicht einmal die Frage.
Diese und weitere Rückschlüsse bauen keine Lernkompetenzen auf und stehen somit nicht zur Verfügung.

Underachievement - ein Ergebnis unpassender Aufgaben?

Blick in den Nebel

Ja und nein. Tatsächlich unterstützen passende Lerngelegenheiten den Erwerb von Lernkompetenzen. Auch das Selbstwertgefühl wird eher angesprochen. 

Verschwindet der Sinn von Aufgaben im Nebel, dann werden häufig nahe liegende Lösungen und Wege nicht gesehen. Kinder und Jugendliche denken „zu kompliziert“ und verlieren das Ziel aus den Augen. Wir sehen hochbegabte Jugendliche die Underachiever sind. Minderleistung zeigt sich deutlich.

Häufig haben sie kein „Gefühl“ für Aufgaben und Lösungswege entwickelt. Sie können häufig mit Misserfolgen und Stress nicht gut umgehen. Letztlich ein Mangel an Training.

Selbstwertgefühl und Minderleistung hängen zusammen

Motivation

Unsicherheit ist der größte Feind. Ein Mangel an Selbstwertgefühl und dem Zugang zu den eigenen Stärken ist häufig die Ursache mit Aufgaben nicht anzufangen. Auch eher aufgeben hängt damit zusammen.

Kinder und Jugendliche schützen sich vor dem (erneuten) Gefühl des Misserfolges. Selbst für die perfekte Aufgabe, wird nicht angefangen. Das Risiko der Enttäuschung ist zu groß. 

Leider bleiben so auch die Erfolge aus, die dringend benötigt würden. Minderleistung verfestigt sich. Hochbegabung und Underachievement treten manchmal gemeinsam auf.

Selbstwert vor Leistung

Underachievement - Minderleistung hochbegabter Kinder und Jugendlicher

Underachievement – Minderleistung hochbegabter Jugendlicher. Vor der Leistung steht das Selbstbewusstsein. Eigene Stärken kennen hilft im Umgang mit sich selbst. Die Stärken des Kindes kennen hilft Eltern und Lehrkräften für eine passende Begleitung.

Mit einer idealen Begleitung wird Begabung wieder spürbar und das Vertrauen in sich aufgebaut. 

Wenn Nachhilfe und Techniktraining bisher nicht geholfen hat – schauen wir doch einmal anders!

Lernkompetenz gegen Underachievement

Lernkompetenz - Selbstbewusstsein und Minderleistung.
Lernkompetenz - so ticke ich!

Mit der Diagnostik Lernkompetenz können wir Schüler:innen im Alter von 10 bis 15 Jahren unterstützen.

In einem persönlichen Gespräch tauschen wir uns über die Vorteile ihrer Herangehensweise aus. Die Schüler:innen überlegen, in welchen Situationen sie bisher die in der Diagnostik dargestellten Kompetenzen nutzen. Gemeinsam überlegen wir die Vorteile.

Folgende Punkte werden angesprochen:

  • Misserfolg und Druck
  • Stresslevel und Selbstkompetenzen
  • Leistung – wie wichtig ist es dir? Wie setzt du es um?
  • Motivation – wie sieht die ideale Begleitung aus?
  • Freundschaft, Leistung, Einflussnahme und individuelle Freiheit – was brauchst du? Was ist schon da?

Am Ende sehen wir ein gutes Stärkenbündel. Immer! Darüber sprechen wir mit den Eltern und gemeinsam überlegen wir neue Wege. Manchmal holen wir noch die Lehrer mit ins Boot. 

Diagnostik, Beratung und ein individueller Bericht ermöglichen den Eltern ein zielorientiertes Gespräche mit den Lehrern. Wissenschaftlich fundiert

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