Hochbegabte Schüler erkennen, verstehen & fördern

- das ist der Wunsch vieler Pädagogen, Eltern und Fachkräfte. Aber sobald das Wort Hochbegabung ausgesprochen ist, melden sich schnell Ängste, Vorurteile, Unsicherheiten aus denen am Ende manchmal Ablehnung wird. – In meinem Buch sehen wir gemeinsam auf Chancen und Wege.

Der Ratgeber nimmt die Leserinnen und Leser mit in den praktischen Alltag einer Grundschule. Es spannt einen Bogen zwischen Wissenschaft und Praxis sowie Impulse für den eigenen Weg der Begabungsförderung. Beispiele zeigen Zusammenhänge ohne viele Fachbegriffe zu nutzen.

Welche Bedürfnisse müssen oder sollten befriedigt werden? Welche Besonderheiten in der Persönlichkeit geben den Ausschlag zu Leistung oder Verweigerung? - Anhand von Beispielen werden Zusammenhänge deutlich und Optionen der Intervention angeboten.

Aus diesem Grund habe ich mich sehr gefreut, dass die Begabungspädagogin Sári Brüssel im Sommer 2017 eine Rezension geschrieben hat, die genau diesen Punkt heraushebt. In Auszügen ist der Text in der Mitgliederzeitung das Labyrinth der Deutschen Gesellschaft für das hochbegabte Kind e.V. (DGhK) 2017 erschienen.

Wie es zu der Buchidee kam...

Auf der Suche nach einem Praxisratgeber wurde ich zur Autorin

Entstanden ist der Ratgeber übrigens aus dem Wunsch etwas Derartiges zu kaufen. Auf der Didacta in Hannover bin ich zu vielen Verlagen gegangen und habe nach einem Ratgeber gefragt, der leicht und praxisnah Pädagogen das Thema Hochbegabung für den Schulalltag nahebringt. Hintergrund war: Fachliteratur wurde häufig nach meinen Vorträgen oder Weiterbildungen von interessierten Pädagogen nachgefragt. Nur zeigte sich auch, als Einstieg taugen die wissenschaftlich fundierten Bücher wenig. Die Pädagogen brauchen Praxistipps, die gleich am nächsten Tag im Klassenzimmer ausprobiert werden können und weniger theoretische Konzepte.

Am Stand vom AOL Verlag hat Kathrin Roth mit mir ein intessiertes Gespräch zum Thema Begabung und Zusammenhänge geführt. Sie war es dann auch, die mich ausdauernt motiviert hat, das Buch zu schreiben. Es war eine sehr impulsvolle Zusammenarbeit - viel Interesse, viele Fragen und Neugier von ihr haben einen großen Anteil an dem Ergebnis.