Schulisches Selbstkonzept verbessern

„Ich kann das eh nicht!“ – Warum das schulische Selbstbild über Erfolg und Wohlbefinden entscheidet. 🧩✨
Kennst du das? Dein Kind ist eigentlich pfiffig, löst zu Hause die kniffligsten Rätsel oder liest dicke Bücher, aber sobald es um die Schule geht, sinkt das Selbstvertrauen in den Keller. Sätze wie „Ich bin einfach zu dumm für Mathe“ oder „Die anderen sind viel besser als ich“ gehören bei euch zum Alltag? 😟
Im Begabungsblick wissen wir: Ein hoher IQ ist ein wunderbares Fundament, aber wie dein Kind sich selbst im schulischen Kontext wahrnimmt – sein schulisches Selbstbild – ist der Motor, der dieses Potenzial auf die Straße bringt. Wenn dieser innere Kompass falsch kalibriert ist, nützt auch die höchste Begabung wenig.
Um das schulische Selbstkonzept zu verbessern, nutzen wir ein Testverfahren. So können wir Eltern beraten, für passende Lösungen.
Der erste Schritt: Dein Kind kommt in Ruhe zu Wort 📝
Hier eine kleine Vorschau auf die Aussagen in Bezug auf das „schulische Selbstkonzept“.
- Sozialer Vergleich in Bezug auf die Mitschülerinnen und Mitschüler.
- Individueller Vergleich, also die eigene Entwicklung zu beobachten.
- Kriterialer Vergleich: um Anforderungen und Erwartungen abzuschätzen
Ergänzend kann dir das Testverfahren Leistungsmotivation helfen.
Für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 3 bis 13 bieten wir dir einen Test zum Thema Leistungsmotivation an.
Die 4 Bremsen der Leistungsmotivation:
- Leistungsstreben: Wie wichtig ist es deinem Kind, eigene Ziele zu erreichen?.
- Ausdauer und Fleiß: Kann dein Kind nach einer Ablenkung selbstständig weiterarbeiten?.
- Prüfungsangst: Blockiert die Angst vor dem Misserfolg die Leistungsfähigkeit?.
- Angst vor Erfolg: Unterdrückt dein Kind seine Stärken, um soziale Ausgrenzung zu vermeiden?.
Solltest du hier dein Kind nicht richtig einschätzen können, dann bieten wir hierzu ein gutes Testverfahren zur Leistungsmotivation an. Anschließend können wir gemeinsam überlegen, wie du dein Kind unterstützen kannst.
Wenn das Selbstbild zur Sackgasse wird: Typische Herausforderungen für Kinder und Jugendliche
Oft merken Eltern erst spät, dass das Kind sich innerlich bereits aufgegeben hat oder sich völlig falsch einschätzt. Erkennst du dein Kind in einer dieser Situationen wieder?
- 💥 Die trödelnde Marie: Sie ist hochangepasst, wirkt im Unterricht langsam und erledigt Aufgaben oft nicht, weil sie Angst hat, nicht perfekt zu sein.
- 💥 Der schüchterne Moritz: Er zieht sich die Schuhe extra langsam an, um die unangenehme (oder langweilige) Situation auf dem Pausenhof zu vermeiden und sich unsichtbar zu machen.
- 💥 Der negative Vergleich: „Egal wie viel ich lerne, die anderen kapieren es schneller.“ (Ständiger sozialer Vergleich mit Mitschülern).
- 💥 Die Anforderungs-Falle: „Das ist viel zu schwer, das schaffe ich niemals.“ (Unterschätzung der eigenen Kompetenz gegenüber den Aufgaben).
- 💥 Das Underachievement: Dein Kind zeigt in der Schule nicht, was eigentlich in ihm steckt, weil es den Sinn der Aufgaben nicht versteht oder Angst vor sozialer Ausgrenzung hat.
Der erste Schritt zu mehr Klarheit: Warum wir Fragebögen zur Selbsteinschätzung vorab nutzen
Um herauszufinden, was genau dein Kind blockiert, nutzen wir wissenschaftlich anerkannte Fragebögen. Das Besondere im Begabungsblick: Dein Kind füllt diese Fragebögen ganz in Ruhe vor dem eigentlichen Termin (dem IQ-Test oder der Beratung) aus.
Dies ermöglicht eine ehrliche Selbsteinschätzung ohne Prüfungsdruck. So erhalten wir wertvolle Informationen über die Perspektive deines Kindes, die wir am Testtag direkt in die Auswertung und Beratung einfließen lassen können. Es geht uns darum, das gesamte Kind mit seinen Bedürfnissen zu sehen, statt nur an „falschen“ Symptomen zu trainieren.
Für welches Alter kann der Test „Schulisches Selbstkonzept“ gebucht werden?
Die Fragebögen sind für die Klassenstufen 3 bis 10 freigegeben. Nutze sie gerne im Zusammenhang mit einem IQ-Test, Diagnostik Lernkompetenz oder Beratung.
Die vier Blickwinkel der Analyse: Wie dein Kind seine eigenen Fähigkeiten wirklich wahrnimmt
Mit unserer Analyse des schulischen Selbstbildes schauen wir uns für Kinder der Klassenstufen 3 bis 10 ganz genau an, wie dein Kind seine Fähigkeiten bewertet. Dabei unterscheiden wir vier entscheidende Ebenen:
- Sozialer Vergleich: Wie erlebe ich mich im Vergleich zu meinen Mitschülern?
- Individueller Vergleich: Wie haben sich meine Fähigkeiten über die Zeit entwickelt?
- Kriterialer Vergleich: Wie komme ich mit den tatsächlichen Anforderungen und Erwartungen klar?
- Absoluter Vergleich: Wie schätze ich mich ganz ohne direkten Vergleich ein?
Eine massive Über- oder Unterschätzung führt fast immer zu Leistungsproblemen und schwindendem Wohlbefinden in der ganzen Familie. Unser Ziel ist es, dieses Bild wieder geradezurücken, damit dein Kind wieder mutig handeln kann.
Warum wir dich nicht mit einer Zahl allein lassen 🚀
- IQ-Test für Kinder & Jugendliche: Wir setzen das gemessene Potenzial (z. B. aus dem WISC V oder AID 3) direkt in Beziehung zur Selbsteinschätzung. So verstehen wir, warum die „PS“ nicht auf die Straße kommen.
- Diagnostik Lernkompetenz: Besonders für Jugendliche (11 bis 15 Jahre) klären wir: „Was hält dich auf?“ – Das Selbstbild liefert hier oft die Antwort auf Fragen zur Selbstmotivation und Selbststeuerung.
- Beratung für Eltern: Wenn du bereits Testergebnisse hast, nutzen wir diese Analyse, um gezielte Lösungen für euren Familienalltag zu entwickeln und das Wohlbefinden zu steigern.
Ein starkes Fundament: Warum du dieser Analyse vertrauen kannst 🏛️✨
Die von uns genutzte Analyse des schulischen Selbstbildes (für die Klassenstufen 3 bis 10) ist ein anerkanntes psychologisches Verfahren. Es wurde um das Jahr 2002 von einem Expertenteam um Claudia Schöne, Oliver Dickhäuser, Birgit Spinath und Joachim Stiensmeier-Pelster konzipiert.
Bereits Carl Rogers hat Wachstum und Selbstverwirklichung in den Fokus gerückt. Wir vergleichen die Wahrnehmung deines Kindes aus vier Perspektiven, um den Kern der Blockade zu finden:
- Sozialer Vergleich: Wie erlebe ich mich im Vergleich zu meinen Mitschülern?
- Individueller Vergleich: Wie sehe ich meine eigene Entwicklung über die Zeit?
- Kriterialer Vergleich: Wie komme ich mit den tatsächlichen Anforderungen klar?
- Absolutes Selbstbild: Wie schätze ich mich ganz ohne direkten Vergleich ein?
Gemeinsam die unsichtbaren Bremsen lösen – Deine Praxis für Hochbegabung in Hemmingen bei Hannover
Möchtest du die unsichtbaren Bremsen deines Kindes lösen? Besuche uns im Begabungsblick in Hemmingen/Hannover (direkt an der Stadtbahnlinie 13). Gemeinsam finden wir heraus, wie dein Kind wieder mit Freude und echtem Selbstvertrauen lernen kann.
Hast du Fragen? Nutze meine Sprechstunde am Dienstagvormittag (10:00–12:00 Uhr) unter 017642020333 oder vereinbare online einen Kennenlern-Termin.
Bleib auf dem Laufenden und melde dich für die BegabungsNews an, um jeden Sonntag wertvolle Tipps zu erhalten.
Team Begabungsblick
Der Begabungsblick ist gewachsen und besteht aus:
- Claudia Völkening – Gründerin von Begabungsblick, Expertin für Persönlichkeit und Hochbegabung sowie elf Jahre Erfahrung in einer Grundschule
- Johanna Völkening – Psychologin M. Sc. mit dem Schwerpunkt positive Psychologie sowie Erfahrung mit hochbegabten Kindern.
- Twan Zandstra – Psychologe B. Sc. mit großem Interesse an Persönlichkeitsdiagnostik TOP und Diagnostik Lernkompetenz sowie Unterstützung von Erwachsenen.
- Im Büro sind Maike und Karsten aktiv. Du erreichst uns alle per Mail.
FAQ – Häufige Fragen zum schulischen Selbstbild und Underachievement
- Mein Kind ist hochbegabt, schreibt aber schlechte Noten. Wie kann das sein?
Das bezeichnen wir als Underachievement. Es bedeutet, dass das kognitive Potenzial nicht in entsprechende Noten umgesetzt wird. Oft liegen die Ursachen in psychischen Blockaden, mangelnder Leistungsmotivation oder einem negativ verzerrten Selbstbild.
- Warum ist die Analyse des „schulischen Selbstbildes“ so wichtig?
Sie hilft uns zu verstehen, ob ein Schüler seine Fähigkeiten realistisch einschätzt. Eine starke Unterschätzung führt dazu, dass Kinder unter ihren Möglichkeiten bleiben (wie die angepasste Marie), während eine extreme Überschätzung zu schmerzhaftem Frust führen kann.
- Warum nutzen Sie Fragebögen vorab?
Wir möchten eine ehrliche Selbsteinschätzung deines Kindes erhalten, die nicht durch die Aufregung am Testtag verfälscht wird. So können wir die Ergebnisse am Nachmittag direkt für passgenaue Lösungen nutzen.
- Kann Hochbegabung einfach wieder „weg“ sein?
Nein, aber sie kann durch fehlende Herausforderungen oder den Drang zum „Untertauchen“ (um dazuzugehören) unsichtbar werden. Unser Ziel ist es, diese Talente wieder sichtbar zu machen.
- Warum kombinieren Sie die Diagnostik direkt mit einer Beratung am selben Tag?
Wir lassen dich nicht mit einer bloßen Zahl allein. Unser Prozess (vormittags Test, nachmittags Auswertung) gibt dir sofort Handlungssicherheit für den nächsten Schultag.
- Warum ist die Analyse des Selbstbildes so wichtig?
Sie zeigt, ob ein Schüler seine Fähigkeiten richtig einschätzt. Eine massive Über- oder Unterschätzung führt fast immer zu Leistungsproblemen und schwindendem Wohlbefinden.
- Kann eine Hochbegabung „einfach weg“ sein?
Nein, aber sie kann durch psychische Blockaden oder mangelnde Gelegenheiten unsichtbar werden. Das Selbstbild ist oft der Schlüssel, um dieses Potenzial wieder zu aktivieren.
- Wie hilft mir die Beratung als Elternteil?
Wir decken gemeinsam die Stärken deines Kindes auf, was oft schon die erste große Last von den Schultern nimmt. Du erhältst Handlungssicherheit für Gespräche mit Lehrkräften und für euren Familienalltag.
Ein schiefes schulisches Selbstbild ist wie ein Zerrspiegel auf einem Jahrmarkt. Das Kind sieht sich selbst viel kleiner oder ungeschickter, als es in Wirklichkeit ist. Mit unserer Analyse nehmen wir diesen Zerrspiegel weg und ersetzen ihn durch klares Glas, damit dein Kind endlich erkennt, was wirklich in ihm steckt.

