Hobby oder Belastung?

von Claudia Völkening

Freizeitgestaltung, so?

Die perfekte Nutzung der neuen Medien - schon in jungen Jahren sind viele Kinder und Jugendliche mit Begeisterung und hoher Kompetenz dabei. Die Anwendungen sind grenzenlos: Programmierung, Spiele, Suchmaschinen - Lernunterstützung...

Es gibt nichts, was es nicht gibt. So scheint es zumindest. Einige Eltern sehen es als Vorteil für ihre Kinder auf dem späteren Arbeitsmarkt, wenn sie sich schon früh dieser Herausforderung widmen.

Andere Eltern unterstützen ihre Kinder in einem sportlichen Hobby, Schach, Sprachen lernen oder anderen individuellen Interessen.

Oder lieber, so?

Wieder andere Eltern setzen eher auf Erfahrungen im Bereich Natur und frei wählbarer Interessen. Sie organisieren ehrer Verabredungen als "fachlichen" Input.

Diese Kinder sollen spielen, sich ausprobieren. Eigene Initiativen sollen gefördert werden und die Tage sind überwiegend unverplant. Freie Gestaltung steht im Mittelpunkt.

Vielleicht gibt es ein Hobby, dem sich intensiv gewidmet wird.

Impuls

Aber was gibt nun die besten Chancen für ein Kind? Ein Schwerpunkt? Oder brauchen manche Kinder einfach sehr viel Input in unterschiedlichsten Bereichen?

Das kann sicher nur jede Familie für sich entscheiden. Eine Studie aus England hat das Thema aufgenommen und untersucht, wie sich der hohe Termindruck und Taktung auf das Familienleben auswirken kann.

In der Praxis erleben wir immer wieder, dass die Förderung und Unterstützung von einer stabilen Persönlichkeit hilft, Fragestellungen jetzt und in Zukunft gut zu begegnen sowie Hindernisse zu meistern.

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