Der Intelligenzquotient

Der Intelligenzquotient (IQ) wie wir ihn heute verwenden, geht auf den amerikanischen Psychologen David Wechsler zurück. Er dient dazu, die Intelligenz einer Person in Relation zum altersgleichen Durchschnitt (Mittelwert=100) aufzuzeigen.

Im Rahmen der Normierung eines Testverfahrens werden die Aufgabenreihen von einer repräsentativen Vergleichsgruppe, in Bezug auf die späteren Testpersonen, gelöst. Die durchschnittlich erreichten Punkte geben den Mittelwert an. Das bedeutet, dass 50% der Menschen dieser Altersgruppe diesen Wert erreichen.

Die meisten Menschen, etwa Zweidrittel (68 %) eines Altersjahrgangs, erreichen bei Intelligenztests einen IQ zwischen 85 und 115.  Etwa 95 % haben einen IQ zwischen 70 und 130. Extrem niedrige und extrem hohe Werte sind selten. So haben ca. 2 % eines Jahrgangs einen sehr niedrigen IQ (unter 70) oder einen sehr hohen IQ (über 130).  Bei Werten von 130 und mehr spricht man von Hoch- bei Werten von über 145 von Höchstbegabung. Immerhin sind 13,6 %  begabte Menschen, die ebenfalls über viele Merkmale von Hochbegabten verfügen, außerdem ist es zu berücksichtigen, dass unter Umständen ein Testergebnis nicht den richtigen (höchstmöglichen) Wert abbildet – bei Begabung sollte also immer genau geschaut werden.

Es gibt auch Testverfahren, bei denen das Ergebnis in Prozent ausgedrückt wird. Hier beginnt eine Hochbegabung bei Werten ab 98%.